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Die fortlaufende Einleitung des Wasserdampfes führt zu einem Druck- und Temperaturanstieg in der Sterilisierkammer.
Sobald die programmspezifischen Sterilisierparameter erreicht sind, startet die Sterilisationsphase. In der Regel sterilisieren Autoklaven bei 134 Grad mit einer Haltezeit von 5,5 Minuten. Thermolabiles Instrumentarium und Textilien werden bei 121 °C mit einer Haltezeit von mindestens 20,5 Minuten im Schonprogramm sterilisiert.
Nach Abschluss der Haltezeit erfolgt der Druckablass aus der Kammer.
Die Trocknung des Instrumentariums und der Verpackung erfolgt je nach Sterilisationsverfahren mit einer Vakuumtrocknung oder einer Überdrucktrocknung.
Zum Ende des Sterilisationsprogramms gelangt bei Autoklaven mit Klasse B- und Klasse S-Verfahren durch den Belüftungsfilter sterile Luft in die Kammer des Autoklaven und der Umgebungsdruck wird angeglichen. Die Tür des Autoklaven lässt sich nun öffnen und Sie können das sterilisierte Instrumentarium entnehmen.
Ein Autoklav ist ein Gerät zur Dampfsterilisation, das vor allem in medizinischen Einrichtungen, Laboren, in der Zahnmedizin sowie in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt wird. Sein Hauptzweck ist es, Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze und selbst hitzeresistente Sporen vollständig abzutöten, um Instrumente, Materialien oder Flüssigkeiten zuverlässig zu sterilisieren.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Ausdrücke destilliertes Wasser, demineralisiertes Wasser und VE-Wasser (vollentsalztes Wasser) verwendet. Destilliertes bzw. demineralisiertes Wasser nach Herstellerangabe, um Kalk/Korrosion zu vermeiden und Prozesssicherheit zu gewährleisten. Während es sich bei destilliertem Wasser (Aqua dest) um eine Bezeichnung handelt, die die Aufbereitung durch Verdampfung und Kondensation des Wassers voraussetzt, ist mit demineralisiertem Wasser gemeint, dass sich hier keine Mineralien mehr im Wasser befinden, die den Autoklaven oder die Instrumente schädigen können. Gleiches gilt für das VE-Wasser. Die jeweilige Wasserqualität, die für diese drei Begriffe angenommen wird, kann durchaus identisch sein. Die Produktion von demineralisiertem Wasser oder von VE-Wasser erfolgt in der Regel durch Wasseraufbereitungs-Anlagen, die auf dem Prinzip des Ionen-Austausches oder der Umkehr-Osmose basieren.
Die Anforderungen an das demineralisierte Wasser werden in der DIN EN ISO 13060 und in der DIN 285 definiert. Ein entsprechender Verweis auf den Etiketten der Kanister gibt Ihnen Sicherheit über die Eignung des demineralisierten Wassers für die Sterilisation.
Füllen Sie das Wasser in den Vorratsbehälter des Stand-alone Autoklaven. Vor jedem Programmstart wird die Wasserqualität durch eine Leitfähigkeitsmessung geprüft. Bei einer Wasserqualität von 40 µS gibt der Autoklav eine Warnmeldung und bei Überschreitung von 60 µS eine Fehlermeldung aus. Falls sich Wasser mit unzureichender Qualität im Vorratsbehälter befindet, ist kein Programmstart möglich. Die Abkürzung µS steht hierbei für Mikrosiemens. Die Maßeinheit definiert den elektrischen Widerstand über die Menge der gelösten Teilchen im Wasser.
In fast allen Praxen hat sich die automatische Versorgung der MELAG Autoklaven mit Speisewasser durchgesetzt. Hierfür stehen Ihnen die Wasseraufbereitungs-Anlagen der MELAdem Serie zur Auswahl. Die MELAdem 47 arbeitet nach dem Umkehr-Osmose-Verfahren und die MELAdem 40 und MELAdem 53 nach dem Ionenaustauscher-Verfahren. Nach der Aufbereitung des Leitungswassers steht Ihnen optimales demineralisiertes Wasser mit einem Leitwert zwischen 1 und 5 µS für die Sterilisation zur Verfügung.
Wartung und Validierung eines Autoklaven müssen regelmäßig durchgeführt werden, um eine dauerhaft sichere Sterilisation zu gewährleisten. Die Wartung erfolgt in der Regel alle zwei Jahre oder einer vorgegebenen Anzahl an Zyklen gemäß den Herstellerangaben und beinhaltet Funktionskontrollen sowie den Austausch von Verschleißteilen.
Die Validierung bzw. Leistungsüberprüfung wird in festgelegten Intervallen, meist ebenfalls alle 2 Jahre, durchgeführt und zusätzlich immer dann, wenn relevante Änderungen auftreten – etwa nach Reparaturen relevanter Komponenten, nach Anpassung von Prozessparametern oder Beladungsmustern.
Zusammen gewährleisten diese Maßnahmen, dass der Autoklav zuverlässig arbeitet und alle Sterilisationsprozesse reproduzierbar und normgerecht ablaufen.
Um den ordnungsgemäßen Betrieb von Medizinprodukten fortlaufend zu gewährleisten, fordert die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) in §7 die Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen („Inspektionen und Wartungen“). Mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben dürfen nur über entsprechende Sachkenntnis verfügende Personen beauftragt werden. Autoklaven und Thermodesinfektoren (RDG) haben in der Regel sogenannte Wartungszähler, die nach einer bestimmten Anzahl von Zyklen oder nach einem vorgegebenen Intervall eine Wartungsmeldung auslösen. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Wartungssets mit Ersatzteilen für den Austausch in den Geräten verwendet. MELAG legt bereits bei der Produktentwicklung größten Wert auf Nachhaltigkeit - auch mit dem Ziel, dass bei Wartungen möglichst wenig Ersatzteile ausgetauscht werden müssen und die erforderliche Überprüfungszeit sehr kurz gehalten werden kann. Die wesentlichen Maßnahmen bei Wartungen an MELAG Produkten sind die Überprüfung der funktionsrelevanten Komponenten und der Austausch von Verschleißteilen.
Die von MELAG in Spezial-Schulungen ausgebildeten Techniker des Fachhandels und der Depots führen Wartungsarbeiten schnell und kostenbewusst durch. Der Vorteil für den Praxisbetreiber durch den Einsatz der MELAG Systemlösung besteht auch darin, dass die Wartungsarbeiten koordiniert durchgeführt werden können. Diese Kostenersparnis entsteht nicht, wenn Techniker des Fachhandels Wartungen in der gleichen Praxis für Geräte unterschiedlicher Hersteller durchführen. Neben den Wartungskosten sind natürlich auch die Verbrauchskosten für Energie und Wasser beim Autoklaven relevant. Auch in diesem Bereich legt MELAG bereits während der Produktentwicklung größten Wert auf geringe Verbräuche ohne Einbußen bei der Prozessqualität. Weitere Kosten im laufenden Praxisbetrieb können durch ungeplante Reparaturen von Geräten entstehen. MELAG steht für Qualität „made in Germany“. Unsere Produkte werden ausschließlich an unserem Standort in Berlin gefertigt. Mit über 160 Ingenieuren/ -innen streben wir täglich nach einer noch besseren Qualität. Es ist bekannt, dass für Produkte von MELAG deutlich weniger Geräteausfälle und Kosten für Reparaturen eingeplant werden müssen. Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) beim Einsatz von MELAG Geräten sind demnach deutlich geringer, als bei den meisten anderen erhältlichen und auf den ersten Blick eventuell sogar preiswerteren Geräten.
Erhalten Sie in unserem Video-Tutorial alle wichtigen Informationen zur richtigen Beladung des Autoklavs / Sterilisators. Die Video-Tutorials für die Zusammenstellung eines individuellen Beladungsmusters finden Sie in unserer Mediathek.
Die erfolgreiche Sterilisation setzt immer die sachgemäße Reinigung und Desinfektion der Instrumente voraus. Denn nur so wird bei einer anschließenden Sterilisation des Instrumentariums der Erfolg sichergestellt.
Beachten Sie bitte immer die Aufbereitungshinweise des Instrumentenherstellers. Bei der Pflege der Instrumente sollten Sie unbedingt auf den Einsatz von wasserabweisenden Pflegemitteln oder dampfundurchlässigen Ölen verzichten. Setzen Sie bitte nur Pflegemittel ein, die für eine Sterilisation geeignet sind.
Die richtige Beladung des Autoklaven bildet die Grundlage für eine wirksame Sterilisation und für perfekte Trocknungsergebnisse. Beachten Sie bitte bei Beladung des Autoklaven folgende Prinzipien:
Textilien nach oben
Sterilisierbehälter nach unten
Unverpackte Instrumente nach unten
Schwere Beladung nach unten
Folien- und Papierverpackung nach oben (Ausnahme in Kombination mit Textilien: Dann nach unten)
Folienverpackung wird möglichst hochkant (stehend) im Autoklaven platziert. Falls Sie die Folienverpackung direkt auf ein Tablett legen, achten Sie bitte darauf, dass die Folienseite nach oben zeigt, um Tropfenbildung zu vermeiden.
Das fraktionierte Vakuumverfahren von Klasse B Autoklaven ermöglicht auch die Sterilisation von Mehrfachverpackungen. Hierdurch können Sie Instrumente in zwei Folienbeutel oder in einem Folienbeutel und einem Sterilisierbehälter verpacken. Geschlossene Sterilisierbehälter, vorzugsweise aus Aluminium, müssen mindestens an einer Seite für den Dampfeinlass perforiert sein. Die MELAstore-Boxen und die Sterilisiercontainer von MELAG sichern optimale Sterilisations- und Trocknungsergebnisse.
In unserem Dokument zur Mustervalidierung der MELAG Autoklaven finden Sie Beladungsbeispiele für dentale Praxen. Die Beladungsbeispiele mit Fotos können ab Seite 28 abgerufen werden. Mustervalidierungen für weitere Fachbereiche stehen in unserem Download Center im Service-Bereich zur Verfügung.
Die regelmäßige Kontrolle des Autoklaven ist ein wichtiger Teil des Hygienemanagements in Praxis und Klinik.
Die Prüfung von Sterilisatoren mittels Bioindikatoren wurde früher halbjährlich oder nach 400 Sterilisationschargen durchgeführt. Allerdings stammt die Forderung aus einem veralteten Kapitel der DIN 58946-6. In der aktualisierten Norm der DIN EN ISO 17665-1 wurde auf einen entsprechenden Verweis zum Einsatz von Bioindikatoren verzichtet.
Die biologischen Indikatoren wie Sporentests sind zur Beurteilung des Sterilisationsprozesses nicht geeignet. Denn die Sterilisation setzt eine längere Haltezeit voraus als für die Abtötung der Bioindikatoren erforderlich ist.
Um die Sterilisation chargenbezogen zu kontrollieren, empfiehlt sich der Einsatz eines geeigneten Indikatorsystems. Das Sterilisationsergebnis von Hohlkörperinstrumenten wird mit einem Helix-Prüfkörper kontrolliert. Als Systemanbieter bietet Ihnen MELAG die beiden Helix-Prüfkörper MELAcontrol Helix und die MELAcontrol Pro zur Funktionsprüfung seiner Klasse B Autoklaven an. Beide Prüfkörper erfüllen die Anforderungen der EN 867 – 5. Klasse S Autoklaven prüfen Sie bitte mit einem Indikator der Klasse 5.
Für den sicheren Betrieb eines Autoklaven sind tägliche Routine-Tests erforderlich. Dazu gehören der Vakuum- bzw. Lecktest, der die Dichtheit und die richtige Unterdruckerzeugung überprüft, sowie der Bowie-Dick- oder Helix-Test, die die korrekte Dampfpenetration und Luftentfernung nachweisen. Diese Prüfungen werden regelmäßig vor den Sterilisationszyklen durchgeführt und müssen vollständig dokumentiert werden, um die Prozesssicherheit zu gewährleisten.
Zusätzlich zeigt die Leistungsbeurteilung innerhalb der Validierung auf, dass die Sterilisationsparameter auch an der Beladung im Autoklaven erreicht wurden. Die Validierung ist demnach eine Überprüfung des Sterilisationserfolges mit praxisspezifischem Sterilisiergut, Sterilisierverpackung und Beladung am Aufstellort des Autoklaven. Um eine erfolgreiche Sterilisation dauerhaft sicherzustellen, muss diese Leistungsbeurteilung in regelmäßigen Zeitabständen in der Praxis und Klinik wiederholt werden.
MELAG-Autoklaven verfügen je nach Modell über mehrere standardisierte Sterilisationsprogramme, die auf unterschiedliche Materialien und Beladungsarten abgestimmt sind. Am häufigsten kommt das Universalprogramm bei 134 °C zum Einsatz, das sowohl für verpackte als auch unverpackte Instrumente geeignet ist und in den meisten Praxen den Standard darstellt. Für schneller verfügbare Instrumente steht ein Schnellprogramm bei 134 °C zur Verfügung, das speziell für unverpacktes Gut ausgelegt ist. Für empfindlichere Materialien wie bestimmte Kunststoffe wird üblicherweise das Schonprogramm bei 121 °C genutzt, das mit geringerer Temperatur, aber längerer Haltezeit arbeitet. Viele MELAG-Autoklaven bieten zusätzlich ein Prionenprogramm bei 134 °C, das besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt. Je nach Modell existieren außerdem spezielle Programme für Flüssigkeiten oder für besondere Dokumentations- und Trocknungsanforderungen. Insgesamt ermöglicht die Programmauswahl eine passgenaue Sterilisation abgestimmt auf Material, Verpackung und Einsatzbereich.
Mit einem Vakuumtest wird bei Dampf-Sterilisatoren kontrolliert, wie gut alle dampfführenden Teile abgedichtet sind. Dieser Test erfolgt nach DIN 58946-6:2002 und wird somit von den nationalen Hygienevorschriften vorgegeben.
Sollten Sie einen Groß-Autoklaven (> 1 STE) verwenden, dann empfehlen wir diesen Test monatlich durchzuführen. Bei einem kleineren Dampf-Sterilisator wird der Test einmal wöchentlich empfohlen. Im Idealfall erfolgt dies Montagmorgens vor Arbeitsbeginn, da eine kalte Kammer ohne Beladung vorausgesetzt wird.
Um den Test zu starten, entfernen Sie bitte die Halterung aus der Sterilisierkammer und prüfen, ob diese trocken ist. Nachdem Sie den Sterilisator geschlossen haben, wählen Sie über das Bedienfeld den Vakuumtest aus. Nun wird die Luft aus der Kammer des Autoklav evakuiert. Der Test startet automatisch nachdem ein Druckausgleich stattgefunden hat. Während des Tests wird die Druckänderung innerhalb der Kammer pro Zeiteinheit gemessen, um zu sehen, wie viel Luft in dieser Zeit in das Gerät gelangt. Falls die Leckrate einen bestimmten Wert übersteigt, gibt der Autoklav eine entsprechende Fehlermeldung am Display aus. Nach dem Test entriegelt sich die Tür Ihres Sterilisators und Sie können mit der Instrumentenaufbereitung starten.
Tägliche bzw. regelmäßige Routineprüfungen sind gemäß den geltenden Normen und Herstellerangaben durchzuführen. Hierzu zählen insbesondere der Bowie-Dick-Test bzw. Helix-Test zur Überprüfung der Luftentfernung und Dampfdurchdringung (Steam Penetration) sowie der Einsatz chemischer Indikatoren in jeder Charge. Gegebenenfalls sind zusätzlich biologische Indikatoren entsprechend den behördlichen und normativen Vorgaben einzusetzen. Sämtliche Prüfergebnisse sind nachvollziehbar zu dokumentieren und zu archivieren.
Der Bowie-Dick-Test ist arbeitstäglich vor der ersten Sterilisation durchzuführen. Er dient dem Nachweis einer ausreichenden Luftentfernung sowie einer gleichmäßigen Dampfdurchdringung im Sterilisator und ist verpflichtend zu dokumentieren.
Der Einsatz eines Helix-Prüfkörpers ist insbesondere zur Chargenkontrolle bei der Aufbereitung von Medizinprodukten der Kategorie „kritisch B“ erforderlich. Dieser simuliert komplexe Hohlkörperinstrumente und stellt sicher, dass auch schwer zugängliche Lumina ausreichend sterilisiert werden. Die Ergebnisse sind ebenfalls chargenbezogen zu dokumentieren.
Fraktioniertes Vorvakuum bezeichnet ein Verfahren moderner Autoklaven, bei dem die Luft im Sterilisationsraum nicht in einem einzigen Schritt, sondern durch mehrere aufeinanderfolgende Vakuum- und Dampfimpulse entfernt wird. Durch diese wiederholte Abfolge wird die Luft besonders effektiv aus Hohlräumen, engen Lumina und verpackten Instrumenten verdrängt, sodass gesättigter Dampf alle Oberflächen sicher und vollständig erreichen kann. Dieses Verfahren ist für die Sterilisation von Hohlkörpern und komplexen Instrumenten entscheidend, da selbst kleine Luftreste den Dampfzutritt blockieren und dadurch die Sterilisationswirkung beeinträchtigen würden.
Moderne Klasse-B-Autoklaven benötigen – abhängig von Beladungsart, Beladungsmenge und gewähltem Programm – in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten pro Sterilisationszyklus. Kürzere Laufzeiten sind insbesondere bei optimierten Schnellprogrammen und geringer Beladung möglich, während komplexe Beladungen (z. B. Hohlkörperinstrumente oder „kritisch B“-Produkte) längere Zykluszeiten erfordern.
Zur Steigerung der Energieeffizienz verfügen aktuelle Geräte über verschiedene technische Funktionen wie Eco-Programme, intelligente Standby-Modi sowie Systeme zur Wärmerückgewinnung. Diese reduzieren den Energie- und Wasserverbrauch im Praxisalltag erheblich, insbesondere bei unregelmäßiger Nutzung oder zwischen den Sterilisationszyklen.
Eine gezielte Lastoptimierung trägt zusätzlich zur Effizienzsteigerung bei: Durch eine sinnvolle Auslastung der Sterilisationskammer und die Anpassung der Programme an die jeweilige Beladung können Zykluszeiten verkürzt, Ressourcen geschont und die Prozessökonomie verbessert werden, ohne die Validität der Sterilisation zu beeinträchtigen.
Für Kleindampfsterilisatoren ist vor allem die EN 13060 von zentraler Bedeutung, da sie die technischen Anforderungen, Prüfverfahren und Leistungsmerkmale dieser Geräteklassen definiert. Sie legt unter anderem fest, welche Sterilisationszyklen zulässig sind, wie die Geräte konstruiert sein müssen und wie ihre Wirksamkeit nachzuweisen ist. Ergänzend dazu gelten in Deutschland verschiedene nationale Hygieneempfehlungen und gesetzliche Vorgaben, insbesondere die Richtlinien von RKI und KRINKO/BfArM, die detailliert beschreiben, wie Medizinprodukte aufzubereiten und welche Qualitäts- und Dokumentationsstandards einzuhalten sind. Darüber hinaus greifen je nach Einrichtung weitere Vorschriften zum Arbeitsschutz, zur Wasserqualität und zur Validierung von Aufbereitungsprozessen. Zusammengenommen gewährleisten diese Normen und Regelwerke, dass Autoklaven sicher betrieben werden und eine reproduzierbare, normgerechte Sterilisation erreicht wird.
Hohlkörper lassen sich nur dann sicher sterilisieren, wenn ein Autoklav über Klasse-B-Zyklen mit fraktioniertem Vorvakuum verfügt, da diese Verfahren die Luft zuverlässig aus engen Lumina entfernen und so eine vollständige Dampfpenetration ermöglichen. Ebenso wichtig ist die richtige Verpackung, etwa spezielle Sterilisationsfolien oder Kassetten, die den Dampfdurchtritt zulassen. Die Instrumente müssen so angeordnet werden, dass Öffnungen frei liegen und keine Knicke oder Blockaden entstehen. Zur Kontrolle der Prozesssicherheit wird regelmäßig ein Helix-Test eingesetzt, der die Durchdringung langer, enger Hohlräume simuliert. Außerdem sollten stets die Herstellerhinweise für Hand- und Winkelstücke sowie andere empfindliche Hohlkörperinstrumente beachtet werden, da diese oft Vorgaben zu Reinigung, Schmierung und Sterilisationsparametern enthalten.
Die Prozessdokumentation des Autoklaven ist als Nachweis für den erfolgreichen Abschluss eines Sterilisationsprogramms unerlässlich. Die Dokumentation kann manuell oder digital mit einer Softwarelösung erfolgen. In unserem Video-Tutorial erfahren Sie mehr über die integrierte Dokumentation und Freigabe der Sterilisationscharge mit unseren Autoklaven der Premiumklasse.
Die manuelle Dokumentation und Freigabe erfolgt mit einem Dokumentationsbogen aus unserer MELAdoc-Serie. Die Freigabeentscheidungen werden auf diesem Blatt handschriftlich festgehalten. Mit Hilfe des MELAdoc Etikettendruckers können Sie den Dokumentationsprozess weiter vereinfachen.
Die Freigabe nach der Sterilisation beginnt mit der Überprüfung und Dokumentation der korrekten Durchführung des Prozesses. Die relevanten Prozessparameter werden in einem Protokoll gespeichert und der Erfolg der Charge wird auf dem Display des Autoklaven angezeigt. Außerdem wird die Sterilisierverpackung auf Unversehrtheit und Trockenheit geprüft und schließlich das Sterilisiergut gekennzeichnet. Bitte kennzeichnen Sie das verpackte Instrument immer hinter der Siegelnaht auf der Folienseite der Sterilisierverpackung. Nach dem Gebrauch des Instruments können Sie das Etikett von der Folienverpackung abziehen und in die Patientenakte übertragen. Mit dieser Dokumentation ist die umgekehrte Beweislast in Ihrer Arzt- oder Zahnarztpraxis vollständig erfüllt.
Die Freigabe der Sterilisationscharge auf dem Dokumentationsblatt umfasst folgende Punkte:
Personal-, Geräte- und Chargennummer Sterilisiert am / Verwendbar bis Programm / Beladung Erfolgreiche Sterilisation: Ja / Nein Chargenkennzeichen (z.B. MELAcontrol Helix) OK: Ja / Nein Freigabe erteilt: Ja / Nein Unterschrift zur Freigabe
Die Aufbereitungsprotokolle können zur Datensicherung auf ein Speichermedium, z. B. die CF-Karte MELAflash, ausgegeben werden. Zum Öffnen der Protokolle ist keine zusätzliche Software erforderlich. Die Dateien können mit einem Textverarbeitungsprogramm (Word oder Texteditor) geöffnet werden. Bitte beachten Sie bei der Speicherung der Freigabedokumente die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
MELAtrace erfüllt die Anforderungen an eine lückenlose Dokumentation und Freigabe schnell, sicher und papierlos. Die Softwarelösung verknüpft die Aufbereitungsschritte der Reinigung und Desinfektion mit der Sterilisation und sorgt so für eine umfassende und lückenlose Dokumentation der Instrumentenaufbereitung. MELAtrace führt Sie Schritt für Schritt durch das Programm. Die Chargenfreigabe erfolgt über das System und die Etiketten zur Identifizierung der Instrumente werden über den MELAprint 60 ausgedruckt. Durch das Scannen von Barcode-Etiketten ist sogar die digitale Zuordnung in der Patientenverwaltungssoftware gewährleistet.
Weitere Informationen zur Dokumentation und Freigabe von Instrumentenaufbereitungen finden Sie hier.
Die regelmäßige Kesselreinigung Ihres Autoklaven ist ein wichtiger Bestandteil im Prozess der Instrumenten-Aufbereitung und trägt zum langfristigen Schutz des Gerätes bei.
Für optimale Reinigungsergebnisse und langanhaltenden Glanz sollte das MELAG Chamber Protect Kesselreinigungsset einmal wöchentlich am Autoklaven angewendet werden.
Das Reinigungsset, bestehend aus Chamber Protect Spray, 50 fusselfreien Einmaltüchern und einem Mikrofasertuch, schützt dabei nicht nur die Kammer vor langfristigen Ablagerungen und Verfärbungen, sondern entfernt auch für das Auge nicht sichtbare Verschmutzungen.Durch umfangreiche Materialverträglichkeitstests geprüft, schont es dabei insbesondere den Kessel und die Türdichtungen des Gerätes und ist damit ideal auf die MELAG Autoklaven sowie Careclave abgestimmt.
Vor Beginn der Kesselreinigung sollte der Autoklav ausgeschaltet und abgekühlt sein. Anschließend wird das Chamber Protect Spray auf die Edelstahlflächen der Türinnenseite sowie der Sterilisierkammer gesprüht und mit einem fusselfreien Einmaltuch verteilt. Nach einer kurzen Einwirkzeit (ca. 3 Minuten) werden die Edelstahlflächen mit etwas demineralisiertem Wasser befeuchtet und anschließend mit einem weiteren, ebenfalls befeuchteten Einmaltuch gewischt. Nach weiteren 5 Minuten Einwirkzeit wird die Sterilisierkammer und Türinnenseite des Autoklaven mit dem Mikrofasertuch getrocknet, sodass dieser wieder zur Verfügung steht.
Die Reinigung kann sowohl für die Sterilisierkammer, als auch für die Beladungstabletts Ihres Autoklaven erfolgen.
Die Prozessdokumentation des Autoklav ist als Nachweis für ein erfolgreich abgelaufenes Sterilisations-Programm unverzichtbar. Eine Dokumentation kann sowohl manuell, als auch digital mit einer Software-Lösung erfolgen.
Die manuelle Dokumentation und Freigabe findet mit Hilfe eines Dokumentationsblatts, aus unserer MELAdoc Reihe, statt. Die Freigabeentscheidungen werden hierauf handschriftlich erfasst. Mit Hilfe des MELAdoc Etikettendruckers, können Sie den Dokumentationsprozess weiter vereinfachen.
Die Freigabe nach der Sterilisation beginnt mit der Überprüfung und Dokumentation des korrekten Prozessablaufs. Die relevanten Prozessparameter werden auf einem Protokoll gespeichert und der Erfolg der Charge auf dem Display des Autoklav angezeigt. Zusätzlich erfolgt die Überprüfung der Sterilisierverpackung auf Unversehrtheit sowie Trockenheit und zum Schluss die Kennzeichnung des Sterilisierguts. Bitte kennzeichnen Sie das verpackte Instrument immer hinter der Siegelnaht auf der Folien-Seite der Sterilisierverpackung. Nach der Anwendung des Instruments können Sie das Etikett von der Folienverpackung abziehen und in die Patientenakte übertragen. Dieser Nachweis erfüllt die umgekehrte Beweislast in Ihrer Arzt- und Zahnarztpraxis lückenlos.
Die Freigabe der Sterilisationscharge auf dem Dokumentationsblatt umfasst folgende Punkte:
Personal-, Geräte- und Chargennummer
Sterilisiert am / Verwendbar bis
Erfolgreiche Sterilisation: Ja / Nein
Chargenindikatoren (z.B. MELAcontrol Helix) in Ordnung: Ja / Nein
Freigabe erteilt: Ja / Nein
Unterschrift zur Freigabe
Die Aufbereitungsprotokolle können auf einem Ausgabemedium, wie z.B. der MELAflash CF-Card, zur Datensicherung ausgegeben werden. Zum Öffnen der Protokolle ist keine weitere Software notwendig. Die Dateien werden einfach mit einem Textverarbeitungsprogramm (Word oder Text-Editor) geöffnet. Bitte beachten Sie bei der Speicherung der Freigabedokumente die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
MELAtrace erfüllt die Anforderungen nach einer vollständigen Dokumentation und Freigabe schnell, sicher und papierlos. Die Software-Lösung verknüpft die Aufbereitungsschritte der Reinigung und Desinfektion mit der Sterilisation, um eine übergreifende und vollständige Dokumentation der Instrumentenaufbereitung sicherzustellen. MELAtrace führt Sie hierfür Schritt für Schritt durch das Programm. Die Chargen werden über das System freigegeben und die Etiketten zur Kennzeichnung der Instrumente über den MELAprint 60 ausgedruckt. Durch das Einscannen von Barcode-Etiketten wird sogar eine digitale Zuordnung in einer Patientenverwaltungssoftware sichergestellt.
Die Wasseraufbereitungsanlage MELAdem 40 versorgt den Autoklav für die Sterilisation mit demineralisiertem Wasser.
Die MELAG Autoklaven / Sterilisatoren überprüfen während jeder Sterilisation automatisch die Leitfähigkeit des VE-Wassers und geben bei schlechter Qualität eine Warnmeldung aus. Sobald die Warnmeldung angezeigt wird, sollten die Mischbettharzpatronen getauscht werden. Erfahren Sie in unserem Video-Tutorial mehr über den Austausch der MELAdem 40 Patronen / Kartuschen.
Schließen Sie bitte vor dem Patronenwechsel den Wasserhahn der Zulaufleitung. Starten Sie anschließend das Universal-Programm und brechen Sie dieses nach ca. 20 Sekunden ab.Mit dem Schlüssel im Gehäusedeckel der MELAdem 40 können Sie jetzt die Patronenbehälter öffnen. Führen Sie den Schlüssel bitte von unten über den Patronenbehälter und drehen Sie diesen im Uhrzeigersinn. Das Wasser im Patronenbehälter kann in den Abfluss gegossen und die verbrauchte Patrone im Hausmüll entsorgt werden. Setzen Sie bitte eine neue Patrone in den ausgespülten Patronenbehälter ein und schrauben Sie den Behälter zuerst von Hand und anschließend mit dem Behälterschlüssel fest.
Wiederholen Sie den Vorgang für die zweite Mischbettharzpatrone. Nachdem Sie den Wasserhahn wieder aufgedreht sowie die MELAdem 40 auf Leckagen geprüft haben, ist Ihr Autoklav und die Wasser-Aufbereitung betriebsbereit.
Unsere jahrzehntelange Entwicklungserfahrung und Fokussierung auf das Segment der Instrumenten-Aufbereitung sind die Basis für unsere innovativen und dauerhaft zuverlässigen Produkte - made in Germany. Erfahren Sie im folgenden Abschnitt mehr über die Unterschiede der Premium- und Profi-Klasse Autoklaven:
Die Vorteile der Premium-Klasse Evolution
✓ Rekord-Betriebszeiten: Sehr schnelle Zykluszeiten von 10 bis 25 Minuten durch die patentierte Doppelmantel-Technologie
✓ Intelligente Trocknung DRYtelligence: Optimale Trocknungsergebnisse und eine Verkürzung der Trocknungszeit um 80 %
✓ Sehr hohe Beladekapazitäten: Aufnahme von bis zu acht Tabletts und 9 kg
✓ XXL Colour-Touch Display: Intuitive Benutzeroberfläche mit integrierter Software zur Dokumentation und Freigabe
✓ Dokumentations-Schnittstellen: CF-Card-Slot und zwei Netzwerk-Schnittstellen ohne Aufpreis im Gerät
✓ Video-Tutorials: Einweisung und Bedienung schnell und unkompliziert mit Video-Tutorials erklärt
✓ MELAconnect App: Gerätestatus und Programmfortschritt jederzeit mobil per App abrufen
✓ Abgestimmt auf Ihren Aufbereitungsraum: Als Stand-alone Lösung oder Autoklav mit Festwasser-Anschluss in den Kesselgrößen 18 und 24 Liter
Entdecken Sie die Produkt-Highlights in unserem Video zur Premium-Klasse Evolution.
Die Vorteile der Profi-Klasse
✓ Kurze Betriebszeiten: Schnelle Zykluszeiten von 20 bis 50 Minuten
✓ Hohe Beladungskapazitäten: Aufnahme von bis zu 6 Tabletts und 7 kg
✓ Intuitive Bedienung: Mit MELAG vier Tasten-Konzept
✓ Serieller Anschluss: Für eine papierlose Dokumentation mit MELAflash oder MELAnet Box
✓ Abgestimmt auf Ihren Aufbereitungsraum: Als Stand-alone Lösung oder Autoklav mit Festwasser-Anschluss in den Kesselgrößen 17, 23 und 29 Liter
✓ Vacuklav 24 BL+: Mit 60 cm tiefen Kessel für die Sterilisation von extra langen Instrumenten (z.B. Endoskopen)
Entdecken Sie die Produkt-Highlights in unserem Video zur Profi-Klasse.
Hygiene-Maßnahmen zur Infektionsprävention sind in Zeiten von COVID-19 wichtiger denn je. In Arztpraxen und Kliniken muss neben den neuen Abstands- und Hygieneregeln ein besonderes Augenmerk auf die Aufbereitung der Instrumente gelegt werden. Denn nur durch die Sterilisation wird eine vollständige Inaktivierung aller vermehrungsfähigen Krankheitserreger und somit absolute Sicherheit für Patienten und Team erreicht.
Bei der Wahl des Autoklavs ergeben sich zahlreiche Fragen. Mit Blick auf Zuverlässigkeit, Wirksamkeit und ein breites Anwendungsspektrum kann es für eine Arztpraxis nur eine Antwort geben: Die Sterilisation mit Sattdampf bei 134 Grad Celsius. Die Dampfsterilisation ermöglicht eine schnelle Aufbereitung von unverpackten und verpackten Instrumenten mit einem reproduzierbaren Verfahren. Mit Hilfe der integrierten Prozess-Dokumentation kann der rechtssichere Nachweis einer fehlerfreien Aufbereitung erfolgen.
Luft hemmt die Sterilisation und muss im Vorfeld aus der Kammer und den Hohlkörpern der Instrumente entfernt werden. Die DIN EN ISO 13060 unterscheidet Autoklaven gemäß Evakuierungsleistung in die Klassen B, S und N. Je nach Art und Komplexität der Instrumente wird entschieden, welches Sterilisationsverfahren geeignet ist.
Für Hohlkörper und verpackte Instrumente ist ein Klasse-B-Autoklav mit fraktioniertem Vorvakuum der Stand der Technik und erste Wahl für Studios.
Das fraktionierte Vakuumverfahren eines Klasse B Autoklavs reduziert die Luft in der Sterilisationskammer durch wiederholtes Evakuieren der Luft und Einströmen des Dampfes. Dieses Verfahren garantiert optimale Sattdampfbedingungen für eine Sterilisation nicht nur von massiven und porösen Instrumenten, sondern auch von komplexen Hohlkörper-Instrumenten wie Handstücken und Endoskopen.
Erfahren Sie im Video mehr über den Sterilisationsprozess in einem Klasse B Autoklav.
Sterilgut-Beutel bleiben nur dann steril, wenn sie nach dem Sterilisationsprozess vollständig trocken und unbeschädigt aus dem Autoklaven entnommen werden, da Feuchtigkeit oder Risse die Barrierewirkung beeinträchtigen würden. Anschließend müssen sie kühl, trocken und staubfrei gelagert werden, idealerweise in geschlossenen Schränken, und es sind die Haltbarkeitsfristen sowie die Empfehlungen der Verpackungshersteller zu beachten. Kommt es dennoch vor, dass Sterilgut-Beutel nach dem Zyklus feucht sind, liegt dies häufig an Überladung, an ungeeigneter oder zu straff gepackter Verpackung, an zu dicht gestapelten Instrumenten oder an einer unzureichenden Trocknungszeit. Feuchte Beutel gelten nicht als steril und dürfen daher nicht verwendet werden; stattdessen sollten Beladung, Verpackungsmaterial und Trockenphase überprüft und optimiert werden, um zukünftig eine vollständig trockene, sichere Sterilgutbereitstellung zu gewährleisten.
Bei Fehlercodes oder nassen Packungen darf das Sterilgut nicht freigegeben werden; die Charge ist zu kennzeichnen und zu dokumentieren. Anschließend sind die relevanten Einflussfaktoren systematisch zu prüfen (Wasserqualität, Filter, Dichtungen, Beladung, Verpackung, Trocknung und Vakuumleistung). Die Zyklusprotokolle sind auszulesen und zu bewerten. Zur Unterstützung sollte das MELAG Troubleshooting Portal genutzt werden (https://www.melag.com/service/troubleshooting). Bei Bedarf ist der Service bzw. Hersteller zu kontaktieren.
Über LAN, WLAN oder USB werden Chargenprotokolle, Barcode-Daten sowie Benutzeranmeldungen automatisiert in das Praxisnetz, ein DMS oder eine Aufbereitungssoftware übertragen. Dabei erfolgt die Datenverarbeitung unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzanforderungen (DSGVO).
Die Dampfsterilisation zeichnet sich durch eine schnelle und zugleich materialschonende Wirkung aus, ermöglicht eine zuverlässige Durchdringung auch komplexer Hohlräume und gilt daher als Standardverfahren für die Aufbereitung von Medizinprodukten. Im Gegensatz dazu ist die Heißluftsterilisation (trockene Hitze) deutlich zeitintensiver und kann Materialien stärker beanspruchen.